Datenschutz | Kontakt | Impressum

Aktuelles

16.04.2020

Lieber Mitglieder und Freunde
von Mwana Wange,
sehr geehrte Damen und Herren,

der derzeitige Verlauf der Corona-Pandemie zwingt uns leider, die für den 23. April geplante Mitgliederversammlung abzusagen. Wir bitten um Ihr Verständnis und hoffen sehr, dass wir im Herbst wieder zu einer Mitgliederversammlung einladen können.

Wichtige Informationen haben wir für Sie in unserem Infoblatt 1/2020 zusammengestellt.

Diejenigen, die uns ihre Einwilligung zur Datenerhebung, -verarbeitung und -nutzung gegeben haben, bekommen unser Infoblatt per Post oder E-Mail. Zudem finden Sie unser Infoblatt auch auf unserer Internetseite.

Bitte bleiben Sie gesund!

Der Vorstand

16.04.2020

Situation in Uganda

Das Corona-Virus scheint die Welt fest im Griff zu haben, ständig kommen neue Meldungen und täglich steigt die Zahl der Infizierten. Zum Glück sind die Auswirkungen der Pandemie in den Ländern Afrikas (noch) nicht so verheerend wie in China, Europa und in den USA. Ein Blick auf die Karte könnte den Eindruck erwecken, dass das Virus um Afrika einen Bogen machen würde.

Die Verbreitung des Coronavirus

Die Verbreitung des Coronavirus, Quelle: www.tagesschau.de

Vielleicht tragen zu diesem Bild auch die von den Verantwortlichen erlassenen strengen Maßnahmen bei. In Uganda zum Beispiel hatte die Regierung bereits sehr bald nach dem Auftreten der ersten Corona-Fälle strikte Regeln zur Vermeidung von Kontakten und damit der Ausbreitung des Virus durchgesetzt.

Aus den im Internet zugänglichen ugandischen Medien (Tageszeitungen wie "Monitor" oder "New Vision" oder der Internetseite des Gesundheitsministeriums, www.health.go.ug/covid/) konnte man entnehmen, dass dort ähnlich strenge Regelungen gelten, wie in den viel stärker betroffenen Ländern Europas: jegliche öffentliche Versammlungen (darunter auch Gottesdienste) sind untersagt, der öffentliche Personenverkehr ist fast vollständig zum Erliegen gekommen. Seit 31. März 2020 gilt außerdem eine nächtliche Ausgangssperre.

Wir hoffen sehr, dass diese Maßnahmen die beabsichtigte Wirkung zeigen. Denn ein wirkliches Abstandhalten oder das mehrfache Händewaschen unter fließendem Wasser wäre in einem Land, in dem die Menschen meist sehr nahe beieinander wohnen und wo es zumindest auf dem Lande oft keine Wasserleitungen gibt, schwerlich durchzuhalten.

Im August wollten wir zu unserem aller zwei Jahre stattfindenden Besuch nach Uganda aufbrechen. Die Flugtickets sind schon seit langem gebucht, Unterkünfte sind reserviert, Termine abgesprochen, Treffen vereinbart.

Zurzeit ist eine Einreise nach Uganda nicht möglich. Der reguläre Passagierflugverkehr am internationalen Flughafen in Entebbe wurde eingestellt. Auch die Ein- und Ausreise an den Landesgrenzen ist nicht mehr gestattet.

Niemand weiß, wie sich die Lage bis August entwickeln wird. Wir müssen abwarten. Auch wenn wir in diesem Jahr nicht nach Uganda könnten, so bliebe die Hoffnung, dass die Corona-Krise im nächsten Jahr überwunden ist und die für unsere Arbeit so wichtigen persönlichen Kontakte zu unseren Partnern und zu den von uns unterstützten Kindern wieder möglich sein werden.